Unsere Geschichte

Die Qids-Future-Stiftung wurde im Jahr 2006 auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung des Ehepaars Pfeiffer-Schmid in Hägendorf (Kanton Solothurn) gegründet. Das Ehepaar war auch Gründer und Geschäftsleitung der Qnamic AG, einem Softwareunternehmen mit Spezialisierung auf Ressourcenplanung und Dispositionslösungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Wie in der Präambel unserer Stiftung festgehalten, ist es unser zentrales Anliegen, Kindern und Jugendlichen in Entwicklungsländern Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu eröffnen. Im Fokus stehen insbesondere Ausbildung, Schulbildung und Zugang zu sauberem Wasser – Grundpfeiler für eine nachhaltige Entwicklung.

Eine tragende Rolle in der Anfangsphase spielte Werner Mathys aus Solothurn, damaliges Mitglied des Stiftungsrats und früherer Wirtschaftsförderer des Kantons Solothurn. Aufgrund seiner langjährigen humanitären Einsätze in Kamerun – insbesondere in der Region Otélé – konnte er massgeblich zur Umsetzung erster Schul- und Wasserprojekte beitragen.

Nach dem Rückzug des Gründungsehepaars aus dem Stiftungsrat Ende 2015, übernahmen Dagmar Voith und Matthew Robin als neue Stiftungsratsmitglieder Verantwortung und führten die Vision der Stiftung mit grossem Engagement weiter. Zwischen 2016 und 2019 realisierten sie neben weiteren Projekten in Kamerun insbesondere Schul- und Wasserinfrastrukturprojekte in ländlichen Regionen Togos – einem von Konflikten gezeichneten Land.

In Zusammenarbeit mit der lokalen NGO Juvent-Aide entstanden in der Volta-Region sowie in den Gebieten von Agoè und Walhalla solide Schulgebäude mit multifunktional nutzbaren Klassenzimmern, die improvisierte Palmblatt-Unterstände ersetzten. Ergänzt wurden diese durch Schulmobiliar und Wasserstationen, um nicht nur den Bildungszugang, sondern auch die hygienischen Bedingungen vor Ort zu verbessern. Die Stiftung war in dieser Zeit mit einem jährlichen Projektvolumen von rund CHF 70’000 bis CHF 100’000 tätig.

Im Jahr 2020 traten die damaligen Stiftungsratsmitglieder aufgrund persönlicher Veränderungen – wie Pensionierung, beruflicher Neuorientierung und Auslandsaufenthalte – zurück. Nach einer herausfordernden Phase während der Corona-Pandemie erlebte die Stiftung unter der neuen Leitung von Flavia Robin ab 2021 einen spürbaren Aufschwung.

Seither konzentriert sich die Qids Future-Stiftung insbesondere auf Projekte im strukturschwachen Norden Ghanas. Dort setzen wir gezielt Wasser-, Schulbau- und Hygieneprojekte um, um Kindern und Jugendlichen bessere Startchancen zu ermöglichen und ihnen Wege aus schwierigen Lebensumständen zu eröffnen.

Unsere Arbeit ist nur dank der grosszügigen Unterstützung von Spenderinnen und Spendern möglich. Jeder gespendete Franken fliesst zu 100% in unsere Projekte, ohne Abzüge für Verwaltungskosten. Ihre Unterstützung hilft uns, weiterhin dringend benötigte Bildungs- und Wasserprojekte umzusetzen und damit eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen in den betroffenen Regionen zu erreichen.

In den Jahren 2013 bis 2018 hat die Stiftung „Qids Future“ in den Communities Amadenta-Athiémé, Daliko, Agoè Legbassito-Madjikpeto, Ebafeï, Klémé,§ Afiadegniban (Togo) sowie in Nima, Akatsi, Nugblebi (Ghana) in Zusammenarbeit mit weiteren Stiftungen und Donatoren etliche edukative Projekte realisiert ( Klassenräume, Schulbänke, sanitäre Anlagen, Spitalbetten etc.).